Wenn Besucher*innen während ihres Rundgangs durch das Tierschutzzentrum Bären entdecken, die gemütlich durch das Unterholz trotten, erschließt sich den Gästen meist gar nicht, wieviel Aufwand hinter dem Betrieb einer solchen Einrichtung steht. Denn neben dem Tierpflege-Team leisten hier auch drei fleißige Hausmeister tägliche Schwerstarbeit, reparieren Zäune, bauen Volieren oder verladen Heuballen.
Eine hohe Priorität hat hierbei die Sicherheit der Bärenanlage, da beispielsweise herabfallende Äste oder bei Sturmlage sogar ganze Bäume ein erhebliches Risiko für den Zaun darstellen und so im Extremfall den Tieren eine Möglichkeit zum Ausbruch bieten können. Entsprechend muss der Baumbestand in der Anlage stets im Auge behalten und bei Bedarf zurückgeschnitten werden. Vor allem die mächtigen Pappeln, die es im Tierschutzzentrum überall auf dem Gelände gibt, wachsen sehr schnell, und erfordern immer wieder unsere Aufmerksamkeit.
So auch in den vergangenen Wochen wieder: Da vor allem unsere Kragenbären sehr gerne auf Bäume klettern, müssen Äste, die über den Zaun hängen, mittels einer mobilen Hebebühne zurückgeschnitten werden. So kommen unsere Bären gar nicht erst auf dumme Gedanken, die langen Äste zum Klettern nutzen zu wollen. Das Schnittgut dürfen die Tiere im Anschluss an die Arbeiten übrigens behalten und nach Herzenslust darin nach Futter suchen oder sich damit gemütliche Tagesnester bauen. Quasi eine Win-Win-Situation...


