Seit Wochen bläst, schneit und friert es an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste. Eben Winter, mag sich manch einer denken. Doch für die norddeutschen Breiten, die sich typischerweise durch ein mild-maritimes Klima auszeichnen, sind solch langanhaltende Kälteperioden eher ungewöhnlich. Entsprechend anstrengend ist das aktuelle Wetter für Mensch und Tier.
Vielen Tieren, wie unseren Schweinen, Stachelschweinen, dem Serval oder auch vielen älteren Tieren stellen wir Wärmelampen zur Verfügung, die die Tiere auch intensiv nutzen. Einige von ihnen verbringen die Tage tatsächlich nur noch mehr oder weniger wartend unter den Strahlern und hoffen, dass die Frostperiode bald vorüber ist.
Bei anderen müssen ganze Häuser beheizt werden, damit beispielsweise unsere Affen, Papageien, die Schlangen und auch unser Krokodil "Paula" dauerhaft warm sitzen können.
Unsere Braun- und Kragenbären wiederum, und auch die Waschbären, haben sich bereits im letzten Jahr gut auf den Winter vorbereitet und halten nun schon seit rund acht Wochen eine konstante Winterruhe. Und auch die zahlreichen Land– und Wasserschildkröten wie auch unsere Schnappschildkröte Morla halten seit Ende Oktober ihre Winterstarre und rühren sich dabei kaum noch.
Nur die heimischen Haustiere wie unsere Pferde, Ziegen oder auch die Wildschweine "Miss Marple" und "Simbo" scheinen mit dem Wetter keine Probleme zu haben und sind ebenso wie unsere Pfauen unvermindert aktiv unterwegs.
Ein Blick auf die Wetterprognosen zeigt: Auch der März könnte noch kalt und vielleicht sogar frostig werden. Das große Frühlingserwachen wird in diesem Jahr also wohl noch etwas auf sich warten lassen...


